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25. März 2010 4 25 /03 /März /2010 14:29



Trennlinien 22


Nach 55 Jahren
Ein Besuch in der Gotteshütte
,
die heute ganz einfach "Hütte" genannt wird






Das Wichernhaus


Trennlinien 22

Kurzer Rückblick


Ich war gerade 12 Jahre alt geworden, als ich in die Gotteshütte kam,
in dieses Heim aus roten Backsteinen.


  



An diese Zeit kann ich mich komischerweise am wenigsten erinnern. Ich weiß nur, ich war im Wichernhaus, unten war der Aufenthaltraum, nach oben ging es in den Schlafsaal mit den 21 Betten, und an das Bettenbauen kann ich mich noch sehr gut erinnern. Überhaupt war Sauberkeit und Ornung ein ganz furchtbar wichtiges Erziehungsziel. Wir sollten ja brauchbare Mitglieder der Gesellschaft und in dieser gute Hausfrauen werden. Das Fräulein Hanke war ein rechter Putzteufel, und die Möbel des Aufenthaltsraumes standen öfter auf der Terrasse als im Aufenthaltsraum, weil da mal wieder geschrubbt werden mußte. Ich dachte aber wohl noch gar nicht dran, irgendwann Hausfrau zu sein, und so trödelte ich gerne herum und quasselte lieber mit den Mädchen, was mir dann den Spitznamen "Trödel" einbrachte, außerdem einen nicht sehr wohlwollenden Eintrag im nächsten Bericht.




Sinn und Unsinn dieser Berichte

Berichte sind Bewertungen über die gute oder weniger gute Führung, praktisch ein Führungszeugnis. Sie können das weitere Leben positiv oder negativ beeinflussen. Mein erster Bericht sagte aus, daß ich herzig und lieb bin; aber dauernd weg laufe, und es käme Trotz durch. Im nächsten stand wieder, ich liefe dauernd weg. Weitere Berichte bescheinigten mir, daß ich eine straffe Hand brauche, daß mein Mund nicht still stände. Ich wäre ein unruhiger Geist, wäre aber anhänglich und ansonsten folgsam. Den niederschmetternsten Bericht schrieb dann Schwester I.,weiter oben ist er abgebildet. Und weil es so schön vorgegeben war, der Lehrer K. gleich noch hinterher. Im nächsten Bericht wurde noch einmal alles zusammengefaßt. Ich wäre halt immer ein schwieriges Kind gewesen und hätte der straffen Führung bedurft. In meinem Blog habe ich diese Berichte abgebildet.http://www.aus-dem-leben-eines-heimkindes.de/ Dieses Muster wurde immer weiter so übernommen. Die Gotteshütte hat noch ein paar Korrekturen dazu getan, z.B. ich sei bei meinen Arbeiten trödelig (Spitzname "Trödel") und unzuverlässig, hätte einen vorlauten Mund. Die schulischen Leistungen waren zufriedenstellend. Ich wäre musisch veranlagt, spiele recht gut die F-Flöte, könne meinen Fähigkeiten nach zu urteilen mehr leisten, als ich eben leiste. Also großer Mund, faul, antriebslos, unzuverlässig......bis zum Lügen und Stehlen nur ein kleiner Schritt, das kam dann später bei den Berichten meiner Arbeitgeber noch hinzu. mal mehr, mal weniger kraß. (Wer unzuverlässig und faul ist, lügt und stiehlt ja auch bestimmt). So wurden dann diese Berichte immer "vollständiger", das Bild rundete sich ab. Der Zögling Renate Müer war abgestempelt.
 




Ein Tagesablauf, wie ich ihn erinnern kann.


Wenn 20 Mädchen gleichzeitig aufstehen, stellt man sich ein Gedrängel und Geschubse vor. Bei uns war das alles schön gesittet und ordentlich. Die Betten mußten pennibel genau gemacht werden, möglichst ohne Falten. Vor dem Bett stand ein Hocker, auf den die Wäsche abends zusammengefaltet gelegt wurde. Betten fertig? Dann runter in den Aufenthaltraum, es gab Milchsuppe und Marmeladenbrot. Immer.
In der Regel ging es dann auch nach dem Frühstück rüber in die Schule.
Die Gotteshütte hatte eine eigene Lutherschule. Wir hatten also gar keinen Kontakt zu den Schülern aus dem Dorf Kleinenbremen, wo die Gotteshütte liegt.
Dann Mittagessen und Schulaufgaben. Der Nachmittag verlief unterschiedlich. Ich wurde oft zum Kartoffelschälen eingeteilt. Da saßen dann etwa 10 Mädchen im Keller neben der Küche und schälten Kartoffeln.
In der Erntezeit mußten wir aber auch oft mit aufs Feld des heimeigenen Bauernhofes, zum Beispiel Kartoffeln aufsuchen.





Ich war musisch veranlagt, und darum war es für mich ein Segen, als eine Schwester Gerda kam, die in der Gotteshütte einen ganz hervorragenden Blockflötenchor ins Leben rief. Sie brachte auch einen Teil von uns Hüttenkindern in den Kirchenchor in Kleinenbremen. Die Kirche war uns gut bekannt, denn wir marschierten jeden Sonntag in wohlgeordneten Zweierreihen dort hin. Ich fand das in die Kirche gehen gut. Nicht, daß ich jetzt unheimlich fromm gewesen wäre; aber ich liebte das Spiel der wunderschönen Kirchenorgel, und ich schwärmte für den Organisten. Wir lernten in der Gotteshütte das halbe Gesangbuch auswendig, konnten ein paar Psalmen und Bibelstellen aufsagen. Ich wurde mit 14 Jahren konfirmiert. Eine Woche vor dem großen Tag sollte die Prüfung sein. Leider hatte ich mal wieder eine Mandelentzündug mit hohem Fieber und konnte nicht mit, um meine Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Katastrophe! Ich lag im Bett und heulte. Natürlich wurde ich trotzdem konfirmiert, denn man wußte, daß wir Heimkinder gut gelernt hatten. (mußten)


  



Die Schulzeit war nun also vorbei und der sogenannte Ernst des Lebens sollte beginnen. Ich wurde verlegt in das Fliednerhaus, wo die schulentlassenen Mädchen untergebracht waren. Dort sollten wir auf das Leben "draußen" vorbereitet werden. Und dort herrschte Schwester Erika mit strenger Hand; aber gerecht war sie. Wir schliefen in kleineren Gruppen, etwa mit 4 Mädchen in einem Zimmer. Ein Jahr war ich im Fliednerhaus. Während der Zeit war ich in der Nähstube, der Waschküche und in der Küche tätig. Hier ist ein Foto, wie sie heute aussieht, sie ist nicht mehr in Betrieb, weil die heutigen Gruppen sich autonom versorgen.
 


 


Vorne waren noch 2 riesigeDampfkessel, in denen die morgendliche Milchsuppe gekocht wurde. Und darin wurde auch diese furchtbar gräßliche Graupensuppe fabriziert, die ich so abgrundtief haßte, daß ich bis vor Kurzem keine mehr gegessen habe. Die war nämlich so dick, daß der Löffel drin stecken blieb, wenn sie mal kalt wurde. Igittegitt......!..... "Küchenchef" war eine Diakonisse. Sie war der Meinung, man müsse zum Kochen Mut haben, weil oft etwas so heiß würde, und man müsse dann trotzdem zupacken. Oh ja, das bekam ich irgendwann zu spüren. Ich sollte eine Emaille-Kaffeekanne für mindestens 20 Personen zu den Bauarbeitern bringen, die oben den Hof bearbeiteten. Anstatt mir einen Topflappen zu nehmen, faßte ich mit bloßen Händen zu - und klatsch lag die Kanne zu meinen Füßen und der Kaffee hatte mir den einen Fuß total verbrannt. Folge: 14 Tage Fliednerhaus-Bett.




Nachdem ich dann nach der Schulentlassung noch ein Jahr lang in der Gotteshütte in Nähstube, Küche und Waschküche gearbeitet hatte, war man wohl der Ansicht, daß ich jetzt aufs Leben vorbereitet sei und vermittelte mich in eine Haushaltslehre außerhalb des Heims, aber im Dorf Kleinenbremen. Ich hatte ganz andere Berufswünsche, wollte gern Säuglingsschwester werden, oder ins Büro oder Musik studieren. Das waren natürlich "Flausen", die man mir schnell ausredete. "Solche Sachen" wurden nicht gefördert, es reichte immer nur zur Putzfrau.


 


Trennlinien 22

Der Besuch der Hütte






Wie kommt man dazu, nach 55 Jahren das Heim zu besuchen?
Das Internet hat es geschafft.
In einer Seite war ein Bericht von Porta Westfalica, der ganz gut aufgemacht war.
Ich kam an die Stelle, welche Gemeinden zu Porta Wastfalica gehörten, und las Kleinenbremen. Da war meine Neugierde geweckt. Ich habe dann einfach mal Gotteshütte eingegeben und fand die Homepage der Hütte, wie sie heute liebevoll genannt wird. Ein Gästebuch dort brachte mir dann Mailverbindung mit ein paar Ehemaligen Heimkindern. Die waren aber alle viel jünger und kannten die Gotteshütte so nicht, wie sie zu unserer Zeit war.
Klaus K. schickte mir dann die ersten Fotos von der Hütte, und ich muß sagen, es kam mir alles bekannt vor, eben der alte Kern der Gotteshütte.




Ich schrieb dann auch die Verwaltung der Hütte an und wurde sehr freundlich an den Heimleiter weiter geleitet. Er kümmert sich sehr um Ehemalige, und so kam dann auch eine Einladung zum Besuch zustande.
Vor dem Bescuh war noch etwas Sensationelles für mich: Ich bekam meine Heim-Akte. Ich hielt mein Leben in Händen, zusammengefaßt auf einen zerschlissenen und vergilbten Ordner, rosa war er ursprünglich.
Endlich fügten sich die fehlenden Mosaiksteinchen ein, ich bekam meine lückenlose
Biografie, die mich dann erst mal tagelang und sogar wochenlang beschäftigte.



 


Meine Tochter Anja und ich waren mit dem Zug bis Minden gefahren,
und von dort holte

uns der jetzige Heimleiter Herr D....mit dem Auto ab.
Ich war aufgeregt, voller Spannung.
Ich wußte ja von Bildern, wie die Hütte jetzt aussieht.
Aber alles auf Fotos sehen und in echt erleben sind doch 2 Paar Schuhe.
Die Überlegung kam mir, daß es doch merkwürdig war, jetzt unbedingt in die Hütte zu wollen, und damals sind wir Mädchen dort abgehauen. So merkwürdig war
es aber sicher auch nicht, denn ich wußte ja, daß wir hier wieder raus konnten,
wann immer wir es wollten.
Langsam fuhren wir oberhalb der Hütte die Waldstraße lang und kamen
direkt auf das riesig anmutende Fröbelh
aus zu.

 


Weiter ging es den Weg runter und dann rauf auf den Hof.
Natürlich war ich neugierig auf die Gotteshütte, ich wollte ja alles mal wieder sehen.
Da stand nun dieser Backstein-Komplex, unser Lied schoß mir durch den Kopf: Und hinter Kerkermauern, müssen wir die Zeit versauern" oder so ähnlich war eine Zeile.






Ach du liebe Güte, was ist mit der dicken Linde passiert?
Ihr Äste ragten reichlich ramponiert in die Luft.
Wenn ich mich so umsah, war der Kern dieses Heimes noch so wie vor 55 Jahren.
Die Fenster waren neu, fiel mir sofort auf, und Türen waren teilweise neu.
Leider hat es an dem Tag geregnet, und ich konnte nicht viel Fotos machen,
darum sind hier teilweise auch welche von anderen ehemaligen Hüttenkindern,
die schon zu Besuch da waren.






Die Linde in ihrer ganzen Pracht - das "zerrupfte Gestell", was da jetzt auf dem Hof stand, sorgte während des Besuchs immer wieder für Erheiterungen. Ich konnte es mir eben nicht verkneifen, immer wieder darauf aufmerksam zu machen, welche schöner Baum die Linde früher war. Es war aus Sicherheitsgründen leider nötig geworden, die Äste drastisch zu stutzen, da war wohl viel morsches Geäst dran.
Aber sie ist doch wirklich ein Prachtstück, wie sie da so steht, nicht wahr?






Die heimeigene Luther - Schule, oben rechts die beiden Fenster gehörten zu unserem Klassentraum. Unten links neben der Tür war damals die Nähstube.
Links von der Linde fing das Fröbelhaus an, da waren die Jungens bis etwa 10 Jahren untergebracht, dann kamen sie in ein anderes Heim.Ich bin nie in diesem Fröbelhaus gewesen, ich hatte da nie was zu tun. Wir wsaren auch jetzt nicht dort, obwohl man einen ganz tollen Blick über den Hof auf die anderen Gebäude hat.
Wir haben überhaupt keine Kinder gesehen, und erfuhren dann, daß die Hütte,
eben dieser alte Kern überwiegend nur Schule ist.




Neue Wohnhäuser waren daneben gebaut, wir sind mal da her gefahren, damit wir uns ein Bild machen konnten.Ich habe die Bilder aus dem Netzt und bin von dieser super Einrichtung richtig begeistert.Sieht doch echt gemütlich aus.
Unsere Räume dagegen....nicht so toll.


Der Schlafsaal
Im Lindeneck




Das Wichernhaus, in dem ich untergebracht war.
Herr D, ging mit uns ins Haus. Du liebe Zeit, das war überhaupt nicht mehr "mein Wichernhaus", denn hier war nur Werkstatt. Wir kletterten in den ersten Stock, wo der Schlafsaal war,
alles umgebaut, es war nichts mehr zu erkennen. Über der weißen Tür die beiden Fenster gehörten zum Zimmer Fräulein Hankens.Ich weiß noch, daß ich damals mächtig stolz war, das putzen zu dürfen.






Das Wichernhaus, vom Verwaltungsgebäude aus gesehen.
Ich kann mich überhaupt nicht erinnern, daß da hinten eine Tür und große Fenster waren, wir sind immer nur durch diese jetzt weiße Tür gegangen.Der Aufenthaltsraum unten war abgeschlossen, da konnte man nicht rein. War mir auch egal. Es hat mich irgendwie auch nicht interessiert. Das war alles so fremd, so unwirklich. Nichts hat mehr erinnert an die Zeit früher. Erinnerungen kamen keine, auch keine Emotionen, oder was man vielleicht erwartet hätte. Es war, als hätte ich einen Film gesehen. Ich war gar nicht wirklich dabei.





Der Besuch des Fliednerhauses, in dem ich ja auch untergebracht war, brachte auch keine Erinnerungen. Obwohl das klein und übersichtlich ist, konnte ich da nicht mal mehr das Zimmer finden, in dem wir geschlafen haben.
Ich habe offenbar alles abgehakt in meinem Kopf. Aus den Augen, aus dem Sinn, könnte man sagen. Ich war damals froh, da weg zu kommen, war nicht mehr so eingesperrt. Und ich kam eben "raus" aus dem Heim. Mein Hirnkastel hat wohl registriert: Fertig, hier gibt es nichts mehr zu bedenken.
Ich hatte ja bis zu meiner Heirat immer wieder mal mit der Gotteshütte zu tun, denn das Jugendamt hatte sein Hände
quasi während meiner ersten 20 Lebensjahre über mir.
Ich schließe auch dieses Kapitel nun ab. Es kann sein, daß wir die Hütte noch mal besuchen, mit dem neuen Heimleiter haben wir ein herzliches Verhältnis, so ein Heimleiter wäre damals gut gewesen.
Er wollte uns ja auch noch die Krippe zeigen, die früher in der Hütte im großen Saal stand. Heute hat sie ihren Platz
in der Dorf-Kirche in Kleinenbremen.
Wir sind auch da mal vorbei gefahren, konnten aber nicht rein, weil ein Handwerker den Schlüssel hatte, der ein eingeworfenes Fenster reparieren mußte. Im nahen Bückeburg waren wir auch, ebenso in Rinteln, was genau so nah dabei liegt.
Der Hüttenbesuch war ganz interessant, Erinnerungen braucht man wohl doch auch. Wir sind  sehr gut aufgenommen und bewirtet worden, und Herr D. hat sich sehr viel Zeit genommen für uns.    Dieses Kapitel meines Lebens kann ich nun aber getrost abschließen.

Vor Kurzem bekam ich dieses alte Foto der Gotteshütte,
es war etwa so 1940 aufgenommen worden,stand auf der Karte.





  Trennlinien 22
 



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18. März 2010 4 18 /03 /März /2010 16:58



Diesen Blog hat meine Anja für mich geschrieben,

Danke Anja.


Eins vorweg: Bitte unbedingt auch die Anmerkung unter diesem Text beachten!!




Jörg Zink beschreibt es in "Was bleibt, stiften die Liebenden"
wie folgt:


"Ein Gefühl ist wie ein Kind,
das in uns lebt und weint und lacht,
Hunger hat und bemerkt sein will.
Wer zu seinem Gefühl zu oft sagt:
"Sei still,
ich habe jetzt keine Zeit für dich"-
dessen inneres Kind sitzt eines Tages
in einer vergessenen Ecke und trauert,
wird krank und verkümmert.


Mit Gefühlen soll man umgehen,
wie man mit einem Kind umgeht.
Man sieht ihm freundlich zu und aufmerksam,
man hört, was es klagt,
man leidet mit ihm, wenn es leidet.
Denn Gefühle sind die lebendigsten Kräfte in uns,
und keine andere Kraft in uns
bringt so Lebendiges hervor.


Ein Kind hat auch Wünsche,
berechtigte, gute, schöne,
die nicht zu erfüllen sind.
Dann nehmen wir es auf den Arm
und sind mit ihm traurig.
Aber wir schicken es nicht weg.
Ein Kind kann verstehen,
daß es nicht alles haben kann.
Aber lieben muß man es,
ihm Mut geben und Fröhlichkeit
und Raum, seine Kräfte zu regen."


Geboren, um zu leben


0-copy-1.jpg

Schön wär´s und wär´s gewesen!! Aber die Realität
sieht
tieftraurigerweise mehr als oft genug, viel zu oft
anders aus, und
welche Geschichten mehr und mehr
zutage  gefördert werden,
führen allzu deutlich
vor Augen,
wie unendlich grausam der Mensch

mitunter sein, was er seinesgleichen antun kann.
Alles andere als
zum Lachen für Kind sowie inneres Kind.
Wird ein Kind gebrochen,

wie soll das innere Kind da nicht gebrochen sein?
So grenzt es,  wenn
man mich fragt, an eine Art
Wunder,  meistert solch ein Betroffener
sein Leben-
und hat so viel Liebe zu geben...


Hier denke ich ganz besonders an einen ganz
besonderen
Menschen, dessen Leben,
kaum daß er das Licht der Welt erblickt
hatte,
alles andere als auf Rosen gebettet war: Mein liebes,
goldiges Mütterlein



  Sie war ein Opfer der Lieblosigkeit, die für sie
über
kurz oder lang- wohl eher über kurz, demnach,
wie sie vorgefunden
wurde!! - das Ende bedeutet hätte,
wäre sie nicht aus der lieblosen

Umgebung herausgerissen worden-
um früher oder später wiederum

von einer lieblosen Gegend in der anderen lieblosen
Gegend
zu landen,
wo es zumindest nicht obendrein ausgesprochen
grausam zuging.

Wenigstens nicht in körperlichem Sinne...
(Anmerkung von Mutti: Körperliche Grausamkeiten
blieben mir erspart,
ich habe nur unter der Lieblosigkeit

gelitten, mit der ich behandelt wurde.)
Wer über ihre Geschichte

lesen möchte, kann das in ihrer privaten Homepage
unter
Meine Heimzeit tun. Dort wird u.a. auf ihren Blog
verwiesen. Wie mit
Heimkindern viele Jahrzehnte über-
entschieden zu lange Jahrzehnte
über!! - verfahren wurde
und durch welche Umstände Kinder mitunter

in die Fänge der Fürsorge gerieten- welch großes Wort,
Fürsorge!! -
ist auf o.g. Seiten nachzulesen. Ferner ist
über noch folgende
Ausführungen zu lesen.
An dieser Stelle beachte man weitere

Quellverweise auf o.g. Seiten.


Neben Lieblosigkeit waren in unzähligen Heimen seelische
sowie
körperliche Grausamkeit an der Tagesordnung.
Ein Mädchen wurde von
einer Nonne nachts geweckt
und sollte ihr eigenes Grab schaufeln.
Ein
Eigenes Grab schaufeln
kleiner Junge wurde von einer Nonne beim Onanieren
"erwischt" und
von ihr immer wieder mit dem Kopf in eine
gefüllte Badewanne getaucht,
bis er kurz vorm Ersticken
stand. Kinder wurden immer wieder mit dem
Kopf ins
Plumpsklo getaucht. Andere "Zöglinge" durften stundenlang
auf
Holzscheiten knien und die Bibel in die Höhe halten und
bekamen, wobei
die Verantwortlichen keineswegs zimperlich
waren, die Rute zu spüren,

wenn sie das Gleichgewicht oder irgendwann unweigerlich die
Nerven
verloren. Das Essen war häufig mit reichlich lebendiger kleiner, alles andere als feiner Fleischeinlage angereichert
und durfte gar zweimal
genossen werden. Pro Portion, nicht
zu vergessen! Bettnässer hatten

nach dem Aufstehen das Vergnügen, mit dem entsprechend

durchtränkten Laken auf dem Flur zu stehen, teils mit,
teils ohne
Schläge zur Krönung, da war durchaus Abwechslung geboten. Sollte man tatsächlich mal dahingehend besorgt
gewesen sein, daß es ja nicht
zu langweilig wurde?! Mönche und Nonnen wußten auf ihre Kosten zu kommen, wenn es darum ging,
ihren Spaß zu haben-
wozu waren denn
die Zöglinge da?!

An dieser Stelle überleitend nicht speziell der Mißbrauch
zu
vergessen, der bis heute (!!) von Heimen über
selbsternannteMänner
und Frauen Gottes bishin
zum privaten "Zuhause"
seine Klauen ausfährt.


Sexueller Mißbrauch an Kindern
durch die Kirche



waisenhaus-2

Wie könnte es anders sein, als daß die Opfer kein Gehör
finden?  Sie
spinnen sich etwas zurecht. Sie wollen es selbst so haben.  Es ist Ehrensache, daß das "unter uns bleibt", keiner
etwas  davon wissen darf,
sonst wird es fürchterlich.
Andererseits gibt es  so etwas "doch nicht
bei uns",
da geht nichts über die rosarote Brille und die auf
Durchzug
  gestellten Ohren, allenfalls ein kurzer, strenger,
warnender Blick..
funktioniert prächtig! Etc., etc. Es gibt
wirklich gute Gründe für den
Opfern verschlossene Augen,
Ohren, Türen... Das Ergebnis: Die Seele
ist gezeichnet,
das  reicht für ein ganzes Leben. Mehr oder weniger
lang,
je nachdem, wann der eine oder andere, der es schier nicht
mehr
zu ertragen imstande ist- ist natürlich alles Spinnerei, Psychologen sind
doch selbst bescheuert... -
sich zu guter Letzt selbst ausknipsen.




Sofern diesen Part nicht andere zumindest zu übernehmen
versuchen. Gelegentlich reicht es großzügigerweise aus,
auf der Straße zusammengeschlagen zu werden
und das sogar mit schriftlich
beigefügten lieben Grüßen von der Kirche. alles schon
dagewesen, man sage niemals "nie"! Auch nicht in Bezug auf "Familie"... Wobei den Heimkindern in der Regel im Notfall
weniger geglaubt wird. Klar, wie war das noch? Heimkinder
taugen nichts und lügen... Doch auch die Opfer, die ein
privates- sogenanntes!! - Zuhause haben,
werden zur
 
Krönung bestraft.

Kinder sind tabu

http://www.youtube.com/watch?v=aacDn2k7cCQ

bjvzkwe8


Krönung bestraft. Dagegen haben sie wenigstens die
Möglichkeit, sich
außerhalb Hilfe und Beratung zu suchen.
Aber, ist man bereits im
rechten Maß seelisch gestutzt,
erst mal können vor Lachen...

Da bringt es jemand Unbekanntes im Gegensatz zu Jörg Zink,
der
beschreibt, wie es sein soll, im Hinblick auf innere Kinder und
ihre gezeichneten Seelen wie folgt auf den Punkt:


"Immer wieder treten
Menschen
in dein Leben,


die dich ein Stück begleiten
und dann wieder verlassen,

einige nehmen einen kleinen Teil

deines Herzens mit,

andere verschwinden so schnell,

wie sie gekommen sind,

und noch andere hinterlassen


Wunden
in deinem Herzen, diese Wunden
vernarben im Lauf der Zeit,

die Narben verblassen und


verschwinden,

dann ist dein Herz wieder frei
für neue Menschen, die


in dein Leben treten,

die dich ein Stück begleiten,

vielleicht sogar für den Rest


deines Lebens.

Aber Narben erinnern dich

immer daran,
daß die Vergangenheit


einmal Realität war."
Es ist ein Segen, daß "Zöglinge" und Co. nicht NUR solchen Erfahrungen ausgesetzt sind. Traurig genug, daß sich Menschen, die sich ursprünglich in den Dienst Gottes stellten, zur Grausamkeit hinreißen lassen und dadurch schnell ein entsprechend generalisierter Eindruck von Kirche entsteht, so daß positive Erfahrungen dabei sehr leicht übersehen werden können. Überall, ob in Kirche, Familie oder sonstwo auf dieser Erde, gibt es immer "solche und solche".

 

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11. März 2010 4 11 /03 /März /2010 12:26

 


 



Mein Arnsberg

wie ich es sehe und liebe



 





Das ist Arnsbergs Gute Stube mit dem
Wahrzeichen, dem Glockenturm
Im Vordergrund steht der Maximiliansbrunnen,
dahinter das ehemalige Hotel "Zur Krim".

 




Die Stadtkapelle St. Georg mit dem Glockenturm









Unser Rathaus
Es paßt gut in Arnsbergs Gute Stube.


Hier gibt es Informationen über meine Heimatstadt

Als Besonderes eine Flash Animation vom Schloßberg

und Geschichtliches vom Schloß Arnsberg






Näheres Kennenlernen durch diesen Klick









 



Arnsberg und die Künstler
(Ich nenne hier nur die mir Bekannten, es sind sicherlich mehr.
)





Was für die Salzburger Bürger der Herr Mozart ist,
ist für die Arnsberger der beliebte Herr Kammersänger
Günter Wewel











Direkt durch den Glockenturm durch kommt man auf das ehemalige Haus

des Arnsberger Künstlers Udo Wollmeiner, der heute in Oeventrop lebt.
Das Foto zeigt den Künstler mit einem seiner typischen Werke.
Das Foto stammt aus seiner Homepage.
















Ich habe mal ein wenig rum gestöbert in den Homepages,
und ich bin dabei auf die HP des "Ton-Künstlers" Dieter Blefgen
gestoßen.Es ist schon Jahre her, daß ich einen Töpferkurs
besucht habe, den Herr Blefgen  in der VHS abhielt,
die damals noch in der Clemens-August-Straße war.












Ich möchte noch gern Ralf, den Zauberer erwähnen,
der durch seine Zauberkünste und Shows alt und jung begeistert.








Plateau bleu II



Hier weise ich auf den Arnsberger Metallkünstler
Rudolf (Rudi) Olm,
der am Kreisverkehr diese wunderschöne Europablume geschaffen hat.
Aus der Werkstadt des Künstlers stammt auch das
in seiner Homepage abgebildete Kunstwerk.






Diese besondere Beleuchtung steht in der Mitte eines Kreisverkehrs in Arnsberg.
Geschaffen hat die 'Europablume' der Arnsberger Metallkünstler Rudolf (Rudi) Olm.
Die 25 Lichtgloben symbolisieren die 25 Staaten der EU zum Zeitpunkt der Aufstellung 2004.










Infos zum Heimat-Museum








Das Ehmsendenkmal in Arnsberg erinnert an den Forstrat und Gründer des
 Sauerländischen Gebirgsverein (SGV) Ernst Ehmsen



Das Hirschberger Tor und seine Geschichte




Hier bei Wikipedia steht mehr drüber, lies mal






Wer hier alles beim Gesundwerden hilft, erfährt man durch Klick





Infos über den Kreis gibt es hier







Die Altstadt von oben




Kommt man aus dem Tunnel raus, kommt man auf die Marienbrücke









Was hier untergebracht ist, erfährt man durch Klick




Die Bezirksregierung Arnsberg





Das Feierwehr-Museum auf dem Schloßberg


Jetzt kommen noch ein paar alte Fundsachen



































Hier gibt es Informationen



Das war Arnsbergs größter Arbeitgeber, die Feldmühle.
Heute heißt das Werk Reno Di Medici




nein, nicht etwa ein Großfeuer,
diese "feurigen" Dämpfe sind so zu sehen
von meinem Balkon aus.











Viel Interessantes über Schloß Herdringen gibt es hier

Hier noch ein Leckerchen, eine Flash Animation








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11. März 2010 4 11 /03 /März /2010 11:43
Ich stelle mich vor
renate-m









geboren bin ich am 16.Februar 1940
in Arnsberg im schönen Sauerland




Ich habe 2 Kinder
Sohn Thomas, geb. 18.05. 1960, Tochter Anja, geb. 14.11. 1967



 

 

Zu uns gehört auch seit Ende 2006 der liebe Jochen,





Meine Vorlieben und Hobbys


Lieblingsessen sind Nudeln in allen Variationen
Bratwurst und Schinkenbrötchen




Ich trinke gern Kaffee, Bier und Mineralwasser

    

Ich handarbeite gern, am liebsten stricke ich Socken


     







Ich bin Fan von "Kölsche Radio"



Kölsche Radio




Näheres von mir erfahrt Ihr auch noch
hier in der Homepage

http://www.repage3.de/member/renate-m3


Hier eine kleine Kostprobe



Ich bin eine fröhliche Rentnerin, vertrage mich mit den Nachbarn,
liebe meine Kinder, trenne meinen Müll, hasse lange Schlangen im

Supermarkt, gabe meine Mandeln und den Blinddarm noch, bin

noch
nie von einem Hund gebissen worden, liebe Nudeln i
n allen Variationen,
freue mich über sonniges Wetter, ich kann schlecht
laufen, habe darum einen Rollator und
trinke abends gern mal ein Bierchen.
Ich bin eine Kämpfernatur, ich kämpfe ständig gegen mein Übergewicht. 

Zu viel Futter??? Kann sein.
Etwas muß der Mensch ja zum Freuen haben.
Ich möchte gern mal nach New York, habe keinen Führerschein, liebe

die
Nordsee und vor allen Dingen liebe ich Köln, sitze viel zu lange vor
dem Computer, also ganz normal.



Ich bin nicht sehr gut zu Fuß,
darum fahre ich mit dem Rollator

Links mein Traummodell, rechts "mein Rolls in bleu"


      























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Das Leben

Das Leben

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Immer wieder treten

Menschen
in dein Leben,
die dich ein Stück begleiten
und dann wieder verlassen,
einige nehmen einen kleinen Teil
deines Herzens mit,
andere verschwinden so schnell
wie sie gekommen sind,

und noch andere hinterlassen

Wunden
in deinem Herzen, diese Wunden
vernarben im Laufe der Zeit,
die Narben verblassen und

verschwinden,
dann ist dein Herz wieder frei
für neue Menschen,die

in dein Leben treten,
die dich ein Stück begleiten,
vielleicht sogar für den Rest

deines Lebens.
Aber Narben erinnern dich

immer daran,
das die Vergangenheit

einmal Realität war

 

Quelle unbekannt

Wunderschöner Regenbogen

Ein wunderschöner

Regenbogen

 

regenbogen.gif 

 


Ein wunderschöner Regenbogen,
dem grauem Wolkenmeer

entsprungen,
war grad am Himmel aufgezogen,

als mit den Tränen ich gerungen.


Er strahlte heiter durch den Tag
mit seinem bunten Farbenkleid,
der alle Tränen trocknen mag -
ein Leuchtturm in der
Dunkelheit.

Sein Farbspiel hielt soviel bereit:
Blau, wie der Meere kühles Naß;
Grün, wie der Pflanzen

Blätterkleid;
Gelb, wie ein volles
Honigfaß.

Und Rot, der ew'gen Liebe

Zeichen,
die schönste Farbe ohne Frage -
wird stets direkt mein Herz

erreichen
und lindern Kummer, Schmerz

und Plage.

Für einen kurzen Augenblick,
den man kaum beschreiben kann,
enpfand ich allerhöchstes Glück,
hielt
staunend meinen Atem an.

Als er schon längst

entschwunden war,
dacht' ich noch voller

Dankbarkeit
an den Regenbogen klar
und sein buntes

Farbenkleid...

 

  Blog


 

Balsam für deine Seele

Ein liebes Wort ist wie ein Licht
das in den Alltag scheint,
es ist wie Balsam für das Herz,
das manchmal heimlich weint


Ein liebes Wort zur rechten Zeit,
ist Trost und Kraft zu gleich,
es ist des Herzen Dialog
und macht uns froh und reich

Ein liebes Wort
ist schnell gesagt,
doch fällt es oft so schwer,
es scheint als ob die Ignoranz
in uns einfacher wär


Ein liebes Wort verändert,
bringt Friede in die Welt,
es ist ein Regenbogenlicht
das in deine Seele fällt.

 

Copyright Monika Schudel, Schweiz, http://www.mschudel.ch

Originaltitel: Ein liebes Wort

 

  Blog

Ich weiß
.dass ich nicht ernst genommen werde,
weil meine Einstellung zum Leben
anders ist, als die,
der allermeisten Menschen.


Ich weiß
...dass ich ausgelacht werde,
weil ich Menschen und Tieren helfe
und viele sagen,
ich sei ein Typ zum

"ausnützen".

Ich weiß
...dass schlecht über mich

geredet wird,
weil ich mich für

Gerechtigkeit
und die Schwachen einsetze
und das Viele nicht verstehen.


Ich weiß,
dass sie über mich lachen,
weil ich behaupte,
dass jedes Lebewesen,
unseren Schutz und Respekt

verdient.

Ich weiß...
...dass ich als altmodisch

gelte,
weil die Familie für mich
als Urzelle der Gesellschaft
einen sehr hohen Stellenwert

einnimmt.

Ich weiß...

dass ich angegriffen werde,
weil Liebe, für mich etwas

anderes bedeutet,
als in Film, Fernsehen und

Medien
dargestellt wird.


Ich weiß

dass ich als unrealistisch

hingestellt werde,
weil ich trotz allem

an das Gute glaube.

Ich weiß
...aber auch,
dass ich das alles

verkraften kann,
weil mich EINER schützt

und trägt
und mir die Kraft dazu

verleiht.

...und außerdem weiß ich,
dass ich keine Marionette
der Gesellschaft sein will,
sondern –


MIR SELBST TREU BLEIBEN !


 

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