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18. März 2010 4 18 /03 /März /2010 16:58



Diesen Blog hat meine Anja für mich geschrieben,

Danke Anja.


Eins vorweg: Bitte unbedingt auch die Anmerkung unter diesem Text beachten!!




Jörg Zink beschreibt es in "Was bleibt, stiften die Liebenden"
wie folgt:


"Ein Gefühl ist wie ein Kind,
das in uns lebt und weint und lacht,
Hunger hat und bemerkt sein will.
Wer zu seinem Gefühl zu oft sagt:
"Sei still,
ich habe jetzt keine Zeit für dich"-
dessen inneres Kind sitzt eines Tages
in einer vergessenen Ecke und trauert,
wird krank und verkümmert.


Mit Gefühlen soll man umgehen,
wie man mit einem Kind umgeht.
Man sieht ihm freundlich zu und aufmerksam,
man hört, was es klagt,
man leidet mit ihm, wenn es leidet.
Denn Gefühle sind die lebendigsten Kräfte in uns,
und keine andere Kraft in uns
bringt so Lebendiges hervor.


Ein Kind hat auch Wünsche,
berechtigte, gute, schöne,
die nicht zu erfüllen sind.
Dann nehmen wir es auf den Arm
und sind mit ihm traurig.
Aber wir schicken es nicht weg.
Ein Kind kann verstehen,
daß es nicht alles haben kann.
Aber lieben muß man es,
ihm Mut geben und Fröhlichkeit
und Raum, seine Kräfte zu regen."


Geboren, um zu leben


0-copy-1.jpg

Schön wär´s und wär´s gewesen!! Aber die Realität
sieht
tieftraurigerweise mehr als oft genug, viel zu oft
anders aus, und
welche Geschichten mehr und mehr
zutage  gefördert werden,
führen allzu deutlich
vor Augen,
wie unendlich grausam der Mensch

mitunter sein, was er seinesgleichen antun kann.
Alles andere als
zum Lachen für Kind sowie inneres Kind.
Wird ein Kind gebrochen,

wie soll das innere Kind da nicht gebrochen sein?
So grenzt es,  wenn
man mich fragt, an eine Art
Wunder,  meistert solch ein Betroffener
sein Leben-
und hat so viel Liebe zu geben...


Hier denke ich ganz besonders an einen ganz
besonderen
Menschen, dessen Leben,
kaum daß er das Licht der Welt erblickt
hatte,
alles andere als auf Rosen gebettet war: Mein liebes,
goldiges Mütterlein



  Sie war ein Opfer der Lieblosigkeit, die für sie
über
kurz oder lang- wohl eher über kurz, demnach,
wie sie vorgefunden
wurde!! - das Ende bedeutet hätte,
wäre sie nicht aus der lieblosen

Umgebung herausgerissen worden-
um früher oder später wiederum

von einer lieblosen Gegend in der anderen lieblosen
Gegend
zu landen,
wo es zumindest nicht obendrein ausgesprochen
grausam zuging.

Wenigstens nicht in körperlichem Sinne...
(Anmerkung von Mutti: Körperliche Grausamkeiten
blieben mir erspart,
ich habe nur unter der Lieblosigkeit

gelitten, mit der ich behandelt wurde.)
Wer über ihre Geschichte

lesen möchte, kann das in ihrer privaten Homepage
unter
Meine Heimzeit tun. Dort wird u.a. auf ihren Blog
verwiesen. Wie mit
Heimkindern viele Jahrzehnte über-
entschieden zu lange Jahrzehnte
über!! - verfahren wurde
und durch welche Umstände Kinder mitunter

in die Fänge der Fürsorge gerieten- welch großes Wort,
Fürsorge!! -
ist auf o.g. Seiten nachzulesen. Ferner ist
über noch folgende
Ausführungen zu lesen.
An dieser Stelle beachte man weitere

Quellverweise auf o.g. Seiten.


Neben Lieblosigkeit waren in unzähligen Heimen seelische
sowie
körperliche Grausamkeit an der Tagesordnung.
Ein Mädchen wurde von
einer Nonne nachts geweckt
und sollte ihr eigenes Grab schaufeln.
Ein
Eigenes Grab schaufeln
kleiner Junge wurde von einer Nonne beim Onanieren
"erwischt" und
von ihr immer wieder mit dem Kopf in eine
gefüllte Badewanne getaucht,
bis er kurz vorm Ersticken
stand. Kinder wurden immer wieder mit dem
Kopf ins
Plumpsklo getaucht. Andere "Zöglinge" durften stundenlang
auf
Holzscheiten knien und die Bibel in die Höhe halten und
bekamen, wobei
die Verantwortlichen keineswegs zimperlich
waren, die Rute zu spüren,

wenn sie das Gleichgewicht oder irgendwann unweigerlich die
Nerven
verloren. Das Essen war häufig mit reichlich lebendiger kleiner, alles andere als feiner Fleischeinlage angereichert
und durfte gar zweimal
genossen werden. Pro Portion, nicht
zu vergessen! Bettnässer hatten

nach dem Aufstehen das Vergnügen, mit dem entsprechend

durchtränkten Laken auf dem Flur zu stehen, teils mit,
teils ohne
Schläge zur Krönung, da war durchaus Abwechslung geboten. Sollte man tatsächlich mal dahingehend besorgt
gewesen sein, daß es ja nicht
zu langweilig wurde?! Mönche und Nonnen wußten auf ihre Kosten zu kommen, wenn es darum ging,
ihren Spaß zu haben-
wozu waren denn
die Zöglinge da?!

An dieser Stelle überleitend nicht speziell der Mißbrauch
zu
vergessen, der bis heute (!!) von Heimen über
selbsternannteMänner
und Frauen Gottes bishin
zum privaten "Zuhause"
seine Klauen ausfährt.


Sexueller Mißbrauch an Kindern
durch die Kirche



waisenhaus-2

Wie könnte es anders sein, als daß die Opfer kein Gehör
finden?  Sie
spinnen sich etwas zurecht. Sie wollen es selbst so haben.  Es ist Ehrensache, daß das "unter uns bleibt", keiner
etwas  davon wissen darf,
sonst wird es fürchterlich.
Andererseits gibt es  so etwas "doch nicht
bei uns",
da geht nichts über die rosarote Brille und die auf
Durchzug
  gestellten Ohren, allenfalls ein kurzer, strenger,
warnender Blick..
funktioniert prächtig! Etc., etc. Es gibt
wirklich gute Gründe für den
Opfern verschlossene Augen,
Ohren, Türen... Das Ergebnis: Die Seele
ist gezeichnet,
das  reicht für ein ganzes Leben. Mehr oder weniger
lang,
je nachdem, wann der eine oder andere, der es schier nicht
mehr
zu ertragen imstande ist- ist natürlich alles Spinnerei, Psychologen sind
doch selbst bescheuert... -
sich zu guter Letzt selbst ausknipsen.




Sofern diesen Part nicht andere zumindest zu übernehmen
versuchen. Gelegentlich reicht es großzügigerweise aus,
auf der Straße zusammengeschlagen zu werden
und das sogar mit schriftlich
beigefügten lieben Grüßen von der Kirche. alles schon
dagewesen, man sage niemals "nie"! Auch nicht in Bezug auf "Familie"... Wobei den Heimkindern in der Regel im Notfall
weniger geglaubt wird. Klar, wie war das noch? Heimkinder
taugen nichts und lügen... Doch auch die Opfer, die ein
privates- sogenanntes!! - Zuhause haben,
werden zur
 
Krönung bestraft.

Kinder sind tabu

http://www.youtube.com/watch?v=aacDn2k7cCQ

bjvzkwe8


Krönung bestraft. Dagegen haben sie wenigstens die
Möglichkeit, sich
außerhalb Hilfe und Beratung zu suchen.
Aber, ist man bereits im
rechten Maß seelisch gestutzt,
erst mal können vor Lachen...

Da bringt es jemand Unbekanntes im Gegensatz zu Jörg Zink,
der
beschreibt, wie es sein soll, im Hinblick auf innere Kinder und
ihre gezeichneten Seelen wie folgt auf den Punkt:


"Immer wieder treten
Menschen
in dein Leben,


die dich ein Stück begleiten
und dann wieder verlassen,

einige nehmen einen kleinen Teil

deines Herzens mit,

andere verschwinden so schnell,

wie sie gekommen sind,

und noch andere hinterlassen


Wunden
in deinem Herzen, diese Wunden
vernarben im Lauf der Zeit,

die Narben verblassen und


verschwinden,

dann ist dein Herz wieder frei
für neue Menschen, die


in dein Leben treten,

die dich ein Stück begleiten,

vielleicht sogar für den Rest


deines Lebens.

Aber Narben erinnern dich

immer daran,
daß die Vergangenheit


einmal Realität war."
Es ist ein Segen, daß "Zöglinge" und Co. nicht NUR solchen Erfahrungen ausgesetzt sind. Traurig genug, daß sich Menschen, die sich ursprünglich in den Dienst Gottes stellten, zur Grausamkeit hinreißen lassen und dadurch schnell ein entsprechend generalisierter Eindruck von Kirche entsteht, so daß positive Erfahrungen dabei sehr leicht übersehen werden können. Überall, ob in Kirche, Familie oder sonstwo auf dieser Erde, gibt es immer "solche und solche".

 

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Published by Renate.M. - in Tagebuch
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Das Leben

Das Leben

22-copy-1.gif

Immer wieder treten

Menschen
in dein Leben,
die dich ein Stück begleiten
und dann wieder verlassen,
einige nehmen einen kleinen Teil
deines Herzens mit,
andere verschwinden so schnell
wie sie gekommen sind,

und noch andere hinterlassen

Wunden
in deinem Herzen, diese Wunden
vernarben im Laufe der Zeit,
die Narben verblassen und

verschwinden,
dann ist dein Herz wieder frei
für neue Menschen,die

in dein Leben treten,
die dich ein Stück begleiten,
vielleicht sogar für den Rest

deines Lebens.
Aber Narben erinnern dich

immer daran,
das die Vergangenheit

einmal Realität war

 

Quelle unbekannt

Wunderschöner Regenbogen

Ein wunderschöner

Regenbogen

 

regenbogen.gif 

 


Ein wunderschöner Regenbogen,
dem grauem Wolkenmeer

entsprungen,
war grad am Himmel aufgezogen,

als mit den Tränen ich gerungen.


Er strahlte heiter durch den Tag
mit seinem bunten Farbenkleid,
der alle Tränen trocknen mag -
ein Leuchtturm in der
Dunkelheit.

Sein Farbspiel hielt soviel bereit:
Blau, wie der Meere kühles Naß;
Grün, wie der Pflanzen

Blätterkleid;
Gelb, wie ein volles
Honigfaß.

Und Rot, der ew'gen Liebe

Zeichen,
die schönste Farbe ohne Frage -
wird stets direkt mein Herz

erreichen
und lindern Kummer, Schmerz

und Plage.

Für einen kurzen Augenblick,
den man kaum beschreiben kann,
enpfand ich allerhöchstes Glück,
hielt
staunend meinen Atem an.

Als er schon längst

entschwunden war,
dacht' ich noch voller

Dankbarkeit
an den Regenbogen klar
und sein buntes

Farbenkleid...

 

  Blog


 

Balsam für deine Seele

Ein liebes Wort ist wie ein Licht
das in den Alltag scheint,
es ist wie Balsam für das Herz,
das manchmal heimlich weint


Ein liebes Wort zur rechten Zeit,
ist Trost und Kraft zu gleich,
es ist des Herzen Dialog
und macht uns froh und reich

Ein liebes Wort
ist schnell gesagt,
doch fällt es oft so schwer,
es scheint als ob die Ignoranz
in uns einfacher wär


Ein liebes Wort verändert,
bringt Friede in die Welt,
es ist ein Regenbogenlicht
das in deine Seele fällt.

 

Copyright Monika Schudel, Schweiz, http://www.mschudel.ch

Originaltitel: Ein liebes Wort

 

  Blog

Ich weiß
.dass ich nicht ernst genommen werde,
weil meine Einstellung zum Leben
anders ist, als die,
der allermeisten Menschen.


Ich weiß
...dass ich ausgelacht werde,
weil ich Menschen und Tieren helfe
und viele sagen,
ich sei ein Typ zum

"ausnützen".

Ich weiß
...dass schlecht über mich

geredet wird,
weil ich mich für

Gerechtigkeit
und die Schwachen einsetze
und das Viele nicht verstehen.


Ich weiß,
dass sie über mich lachen,
weil ich behaupte,
dass jedes Lebewesen,
unseren Schutz und Respekt

verdient.

Ich weiß...
...dass ich als altmodisch

gelte,
weil die Familie für mich
als Urzelle der Gesellschaft
einen sehr hohen Stellenwert

einnimmt.

Ich weiß...

dass ich angegriffen werde,
weil Liebe, für mich etwas

anderes bedeutet,
als in Film, Fernsehen und

Medien
dargestellt wird.


Ich weiß

dass ich als unrealistisch

hingestellt werde,
weil ich trotz allem

an das Gute glaube.

Ich weiß
...aber auch,
dass ich das alles

verkraften kann,
weil mich EINER schützt

und trägt
und mir die Kraft dazu

verleiht.

...und außerdem weiß ich,
dass ich keine Marionette
der Gesellschaft sein will,
sondern –


MIR SELBST TREU BLEIBEN !


 

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